Warenwirtschaft und Fibu · In Entwicklung (Stand 12.09.2026)
B2B ist kein Modul.
Teillieferung, Rückstand, Sammelrechnung und Rahmenabruf sind hier der Normalfall — nicht die Ausnahme, die man einem System für den Endkundenversand nachträglich beibringt.
Was drinsteckt
- Geteilte Menge und verhandelter Preis stehen im Auftrag, nicht in einem Zusatzfeld
- Doppelte Buchführung, offene Posten, Skonto und Verrechnung
- Belege ab Festschreibung unveränderlich — korrigiert wird per Gegenbeleg
- Mandantenfähig und mehrkanalig ab dem ersten Tag
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Bereits umgesetzt
Diese Funktionen stehen in der aktuellen Entwicklungsversion bereit. Die erste öffentlich verfügbare Version ist noch nicht erschienen.
Verkauf
Vom Angebot bis zur Gutschrift — mit den Fällen, die im Großhandel der Normalfall sind.
- Angebot, Auftrag, Lieferschein, Rechnung, Gutschrift
- Rahmenvertrag mit Abruf — vereinbarte Menge, abgerufen über Monate
- Sammelrechnung über mehrere Lieferungen
- Teillieferung und Rückstand ohne Sonderweg
- Reservierung, damit zugesagte Ware zugesagt bleibt
- Kundenkonditionen, Preislisten und Kundenartikelnummern
Einkauf und Lager
Was hereinkommt, was liegt und was nachbestellt gehört.
- Bestellung, Wareneingang, Eingangsrechnung, Bestellvorschlag
- Lagerplätze, Bewegungsbuch, Bewertung, Inventur
- Chargen, Seriennummern und Mindesthaltbarkeit an der Bewegung
- Gesperrte Ware bleibt Bestand — sie ist nur nicht verfügbar
Versand
Kommissionieren, packen, etikettieren — an einem Tisch.
- Pickliste und Wellen, Packtisch mit Scanner
- Etikettendruck und Druckerverwaltung
- DPD-Versand — Etiketten erzeugen und Sendungen am Vorgang verfolgen
- Sendungsverfolgung am Vorgang
Buchhaltung
Die Bücher stehen neben dem Warenkreis, nicht in einer zweiten Anwendung.
- Doppelte Buchführung mit SKR03 und SKR04, Journal, Festschreibung
- Offene Posten, Skonto, Kreditlimit und Sperre
- Kontoauszug als CAMT.053, Abgleich als Vorschlag statt Automatik
- Mahnwesen in drei Stufen
- E-Rechnung nach EN 16931: XRechnung schreiben, UBL und CII lesen
- DATEV-Buchungsstapel und GoBD-Datenpaket
- PayPal und Klarna als Zahlungsdienstleister, gesammelte Auszahlung aufgelöst
Regeln und Abläufe
Was jeden Tag gleich läuft, läuft von selbst — nachvollziehbar.
- Benannte Bedingungen über Partner, Artikel, Beleg und Bestand
- Auslöser → Bedingung → Aktion, mit Verzweigung und Wartezeit
- Genehmigungsschritt, wo jemand zustimmen soll
- Trockenlauf: erst sehen, was passieren würde
Anschluss nach außen
Andere Systeme sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.
- Eigene Schnittstelle mit Schlüsseln, Rollen und Webhooks in die Gegenrichtung
- Konnektor zu red.Shop: Bestände, Aufträge, Status, Retouren
- EDI: EDIFACT und openTRANS lesen und schreiben
- BMEcat-Katalogexport für den Einkauf Ihrer Kunden
Darunter
Das, was man erst vermisst, wenn es fehlt.
- Mandantenfähig, mit eigenen Nummernkreisen je Mandant
- Feldgenaue Rechte — Einkaufspreise und Margen sieht nicht jeder
- Eigene Felder an jedem Stammsatz, ohne Programmierung
- Revisionen: wer wann was geändert hat
- Belegvorlagen im Backend pflegen, PDF und Mailversand mit Protokoll
- CRM mit Aktivitäten, Wiedervorlage und Partnerakte
- Plugins mit Lebenszyklus, Hooks statt Dateiersatz
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Und wenn Sie nur an Endkunden verkaufen?
Dann bleibt B2B einfach aus. Was ein Versandhandel braucht, ist hier dasselbe — nur ohne die Grenze nach oben.
- Artikel, Varianten und Einheiten, Bestand über mehrere Lager
- Auftrag, Lieferschein, Rechnung, Gutschrift, Retoure
- Packtisch mit Scanner, Etikett und Sendungsverfolgung
- PayPal und Klarna, gesammelte Auszahlungen auf die Vorgänge aufgelöst
- Buchhaltung, offene Posten, DATEV — statt einer zweiten Anwendung
- Shopanbindung über den Konnektor: Bestände, Aufträge, Status, Retouren
Der Unterschied zeigt sich erst beim ersten Wiederverkäufer: Wenn jemand 200 Stück auf Rechnung will, mit eigenem Preis und einer Sammelrechnung am Monatsende, ist das hier ein Häkchen — und kein Systemwechsel.
Was das im Alltag heißt
Vier Abläufe: Der erste kommt in jedem Versandhandel vor, die übrigen drei, sobald ein Geschäftskunde dazukommt.
01
Der Montagmorgen
Achtzig Bestellungen aus dem Shop stehen im System, bevor jemand den Rechner aufklappt. Pickliste nach Welle, Packtisch mit Scanner, Etikett, fertig. Was zurückkommt, ist eine Retoure am Vorgang — und keine Suchaktion im Posteingang.
02
Der Rahmenabruf
Ihr Kunde vereinbart 5.000 Stück für das Jahr und ruft alle drei Wochen ab. Der Preis steht im Rahmen, die offene Menge steht am Rahmen, und jeder Abruf ist ein Auftrag darauf — nicht ein neuer Auftrag mit einem Preis, den jemand von Hand nachträgt.
03
Die Sammelrechnung
Zwölf Lieferungen im Monat, eine Rechnung. Positionen mit Lieferschein und Datum, Teilmengen aus Rückständen korrekt zugeordnet — und wenn eine Lieferung storniert wird, fällt sie aus der Rechnung und nicht aus der Buchhaltung.
04
Der Mahnlauf
Der Kontoauszug kommt als CAMT.053, der Abgleich schlägt vor und bucht nicht selbst. Was offen bleibt, geht in die erste Mahnstufe — außer bei einem Kunden, der über dem Kreditlimit steht: Der wird gesperrt, bevor die nächste Lieferung rausgeht.
Vierzehn Tage, kein Vertrag, keine Zahlungsdaten. Für red.WaWi ist noch keine öffentliche Version erschienen.